Abschlussprüfungen an der Realschule Weilheim

Realschüler grübeln u. a. über Homeoffice und „Do-it-yourself“-Trend

Am Mittwoch begannen für 89 Schüler der vier zehnten Klassen der Realschule mit dem Fach Deutsch die schriftlichen Abschlussprüfungen. Hier war entweder eine Erörterung über die Vorteile und Probleme des Homeoffice oder die Gründe und Probleme des „Do-it-yourself“-Trends oder die Vor- und Nachteile des Individualsports anzufertigen. Alternativ dazu konnte aber auch der meinungsbetonte Text „Lost in Translation“ aus dem SüddeutscheZeitung Magazin, in dem es um den zunehmenden Einsatz von digitalen Übersetzungsprogrammen geht, oder ein Auszug aus Hermann Hesses Erzählung „Naziß und Goldmund“ bearbeitet werden. Des Weiteren stand die Kurzgeschichte „Am Strand“ von Reinhold Ziegler zur Auswahl: In ihr geht es um eine ältere Frau, die sich an einem für sie erinnerungswürdigen Strand aufhält und sich dort Gedanken über ihre Beziehung macht.
In den nächsten Tagen folgen für die 48 Jungen und 41 Mädchen die schriftlichen Prüfungen in den Fächern Englisch und Mathematik sowie für einzelne Klassen in Französisch oder Physik oder Betriebswirtschaftslehre/BWR oder Kunst.
Einige Tage bleiben den Absolventen dann zum Durchschnaufen, bevor noch die mündlichen Prüfungen anstehen.
Coronabedingt waren die Abschlussprüfungen um 14 Tage verschoben worden. Die Durchführung der Prüfung ist in diesem Jahr mit besonders großem Aufwand verbunden, da Prüfungsräume für Geimpfte/Genesene/Getestete und nicht getestete Teilnehmer sowie für Schüler, die als Kontaktperson 1 aus der Quarantäne zur Prüfung kommen dürfen, vorbereitet werden mussten.